Den Märchen auf der Spur – Teil 1: Die Bremer Stadtmusikanten


Märchen verlieren nie ihren Reiz – das zeigen nicht zuletzt die Filme, die in diesem und den letzten Jahren Besucher in die Kinos gelockt haben. Dabei zielten die Filme keineswegs nur auf ein Publikum an Kindern und Jugendlichen ab. Wen man auch fragt, zwei oder drei Märchen – meist aus der Sammlung der Brüder Grimm – kennt jeder, egal ob Kind oder Erwachsener. Was den meisten Märchen – mit wenigen Ausnahmen – gemein ist: Sie enthalten keine Angaben über Ort und Zeit des Geschehens. Doch das hält Märchenfans wie auch am Tourismus Interessierte nicht zurück, die Märchen in Deutschland zu verorten. Weiterlesen

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Abenteuer im Freibad


Maria freut sich auf jeden Freitag Nachmittag. Jeden Freitag Nachmittag besucht sie nämlich ihre Oma. Und mit Oma kann man ganz viele tolle Dinge erleben. Oma geht mit Maria in den Zoo oder macht mit ihr ein Picknick. Manchmal gehen die beiden schwimmen und ab und zu gibt es sogar einen Ausflug zum Ponyhof.

Heute ist es endlich mal wieder richtig sonnig und heiß. „Auf ins Freibad!“, ruft Oma, kaum dass Maria zur Tür hereinkommt. „Ich habe die Badesachen schon zusammengepackt.“ Maria kann ziemlich gut schwimmen. Schwimmflügel braucht sie schon lange nicht mehr. Oma nennt sie immer „Wasserratte“. Bis zum Freibad ist es gar nicht so weit. Deshalb fahren die beiden mit dem Rad. Da kann man die Sonne genießen und sich den Wind um die Nase wehen lassen.

Oma geht im Sommer sehr oft ins Freibad. Deshalb hat sie auch eine der großen Holzkabinen gemietet. Dort drin kann man sich umziehen und alles verstauen, was man beim Schwimmen nicht braucht. Außerdem hebt Oma da drin zwei bequeme Liegen und einen Sonnenschirm auf. Da kann man sich, wenn es besonders heiß ist, selbst etwas Schatten machen. Weiterlesen

Andreas Venzke: Gutenberg und das Geheimnis der Schwarzen Kunst


Eine wirklich gute, aussagekräftige Rezension zu einem tollen Buch!

„Grabt Opa aus!“ – ein Trottel und die Auftragskiller…


booksandmore81

tk Tatjana Kruse: Grabt Opa aus!

Der Untertitel lautet zwar „Ein rabenschwarzer Alpenkrimi“ – aber hartgesottene Krimiliebhaber wird Tatjana Kruse wohl eher nicht anziehen.

Wen sie mit ihrem Buch stattdessen anzieht?

Liebhaber von lustigen Handlungen, chaotischen Charakteren und viel Humor.

Oft greift man sich beim Lesen lachend an den Kopf mit dem Gedanken: Das kann dem doch nicht auch noch passieren…

Aber zurück zum Anfang:

„Sein Leben als Leiche begann an einem Spätnachmittag im Herbst, ohne dass er es merkte.“ (S. 5)

So beginnt die Geschichte.

Allerdings ist das dann auch schon wieder vorgegriffen.

Darf ich vorstellen: Alfie. Die Hauptperson.

Allerdings ist Alfie nicht so eine schimmernde, starke und männliche Hauptperson – kein Ermittlertyp oder so. Alfie ist …. eben Alfie.

Dünn – um nicht zu sagen schmächtig, jungenhaft wirkend (obwohl schon altersmäßig definitiv ein Mann) und zu allem Übel… trottelig und vom Pech verfolgt.

Also eigentlich das komplette Gegenteil…

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Stephan Porombka: Schreiben unter Strom


Torben Kuhlmann: „Lindbergh. Die abenteuerliche Geschichte einer fliegenden Maus“


Welchem Jane Austen Charakter entsprichst du?


In Sindys Blog booksandmore81 habe ich gerade einen netten Test entdeckt, bei dem man herausfinden kann, welcher Figur aus den Romanen von Janes Austen man entpricht. Da ich ein riesiger Jane-Austen-Fan bin, konnte ich nicht umhin, das mal auszuprobieren. Und siehe da – ich habe Ähnlichkeit mit der weiblichen Hauptfigur aus meinem Lieblingsroman „Stolz und Vorurteil“:

I am Elizabeth Bennet!

Probiert es doch auch mal aus: Welcher Figur entsprecht ihr?

Übrigens: Hier gibt es einen sehr interessanten Artikel der Frankfurter Rundschau über den Erfolg von „Stolz und Vorurteil“. Und auch der hr2 kultur hat dem 200 Jahre alten Roman einen knapp 15-minütigen Beitrag gegönnt.

Das englische Original von „Stolz und Vorurteil“ kann man bei Wikisource online lesen.

Lehrreiche Comics – nicht nur was für Kinder


Cover von "Geschichten aus Naumburg" von Johannes Saurer und Ulrike Albers

„Geschichten aus Naumburg“ von Johannes Saurer und Ulrike Albers

Sie sind knuffig, sie sind witzig, sie vermitteln unwahrscheinlich viel Wissen – die Rede ist von der Comicreihe von Johannes Saurer und Ulrike Albers, die sich mit historischen Stätten wie der Wartburg oder der Neuenburg befassen oder auch mit Städten wie Naumburg oder Regionen wie dem Romantischen Rhein.

In Eigenregie und ohne Verlag im Hintergrund erstellt das kreative Duo Saurer / Albers seit einiger Zeit die Comics, die über Museumsshops vertrieben werden, – und hat damit riesigen Erfolg. Auf jeden Fall zurecht, wird man feststellen, sobald man eines der Hefte in Händen hält. 28 Seiten im Softcover, hochwertiges Papier und strahlende Bilder locken sofort zum Hineinschmökern. Und hat man erst einmal die erste Seite gelesen, möchte man die Hefte gar nicht mehr weglegen. Weiterlesen

Da kam ein Stöckchen geflogen


Mir wurde gestern so mir nichts dir nicht von booksandmore81 ein Stöckchen zugeworfen. Gefangen hab ich’s trotz der Überraschung, wusste dann aber erst einmal nicht, worum’s da geht. Also hab ich erst einmal nachgeforscht, was man mir da angetragen hat, und bin im Blog von Stefan Waidele auf eine ziemlich umfassende Erklärung gestoßen.

Fragen soll ich nun beantworten, und zwar ganz schön viele. Aber das will ich gerne tun. Weiterlesen

Besinnliche (Vor-)Weihnachtszeit


Den folgenden Text habe ich bei der Adventsverlosung von Sindy Holmbach auf ihrem Blog booksandmore81 eingereicht und damit das Buch „Consolation“ von James Wilson gewonnen. Der Text findet sich auch auf Sindys Blog.

Besinnliche (Vor-)Weihnachtszeit

Alle Jahre wieder

So ein Stress in der Vorweihnachtszeit!

Fröhlich soll mein Herze springen

Dafür wüsste ich keinen Grund. Die Weihnachtsgänse werden auch immer teurer.

Kling, Glöckchen, klingelingeling

Das Einzige, das hier klingelt, sind die Kassen der Kaufhäuser.

Der Heiland ist geboren

Wer ist das denn? Brauchen wir den?

Ich steh‘ an deiner Krippe hier

Krippe? Grippe ist’s wohl eher. Jetzt ist der Junge schon wieder krank.

Ihr Kinderlein kommet

Weihnachtsfeier im Kindergarten – hat mir gerade noch gefehlt. Und Plätzchen soll ich auch noch mitbringen.

Morgen, Kinder, wird’s was geben

Wenn nicht bald ein Ende ist mit diesen unerfüllbaren Weihnachtswunschlisten, dann setzt es wirklich was.

Leise rieselt der Schnee

Ja, wo denn? Wird wohl doch wieder grüne Weihnachten geben.

Es kommt ein Schiff geladen

Wäre Weihnachtsurlaub auf nem Kreuzfahrtschiff nicht viel besser?

Herbei, o ihr Gläubigen

Ach ne, nicht schon wieder die, die einem für irgendwas Wohltätiges Geld aus der Tasche ziehen wollen.

Macht hoch die Tür, die Tor‘ macht weit!

Ja freilich, und die Zeugen Jehovas soll ich auch noch rein lassen. Nichts da!

O Tannenbaum, o Tannenbau

Der nadelt schon wieder, bevor wir ihn im Wohnzimmer haben.

Am Weihnachtsbaum, die Lichter brennen

Echte Kerzen? Ich will mir doch nicht die Bude abfackeln.

Stille Nacht, heilige Nacht!

Von wegen still – die Nachbarn streiten schon wieder, dass man es bis zu uns hört.

Lasst uns froh und munter sein

Schön wär’s. Großvater pennt und das Mädel will lieber nen Horrorfilm sehen.

Fröhliche Weihnacht überall!