Den Märchen auf der Spur – Teil 1: Die Bremer Stadtmusikanten


Märchen verlieren nie ihren Reiz – das zeigen nicht zuletzt die Filme, die in diesem und den letzten Jahren Besucher in die Kinos gelockt haben. Dabei zielten die Filme keineswegs nur auf ein Publikum an Kindern und Jugendlichen ab. Wen man auch fragt, zwei oder drei Märchen – meist aus der Sammlung der Brüder Grimm – kennt jeder, egal ob Kind oder Erwachsener. Was den meisten Märchen – mit wenigen Ausnahmen – gemein ist: Sie enthalten keine Angaben über Ort und Zeit des Geschehens. Doch das hält Märchenfans wie auch am Tourismus Interessierte nicht zurück, die Märchen in Deutschland zu verorten. Weiterlesen

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Gerade erschienen: Deutsche Rechtschreibung – clever gelernt!


Deutsche Rechtschreibung - clever gelernt!Vor wenigen Tagen ist meine neueste Lernhilfe erschienen. Gemeinsam mit Christian Stang, dem deutschen „Rechtschreib-Papst“, habe ich „Deutsche Rechtschreibung – clever gelernt!“ verfasst. Das Heft ist im Schulwerkstatt-Verlag erschienen. Weiterlesen

Welchem Jane Austen Charakter entsprichst du?


In Sindys Blog booksandmore81 habe ich gerade einen netten Test entdeckt, bei dem man herausfinden kann, welcher Figur aus den Romanen von Janes Austen man entpricht. Da ich ein riesiger Jane-Austen-Fan bin, konnte ich nicht umhin, das mal auszuprobieren. Und siehe da – ich habe Ähnlichkeit mit der weiblichen Hauptfigur aus meinem Lieblingsroman „Stolz und Vorurteil“:

I am Elizabeth Bennet!

Probiert es doch auch mal aus: Welcher Figur entsprecht ihr?

Übrigens: Hier gibt es einen sehr interessanten Artikel der Frankfurter Rundschau über den Erfolg von „Stolz und Vorurteil“. Und auch der hr2 kultur hat dem 200 Jahre alten Roman einen knapp 15-minütigen Beitrag gegönnt.

Das englische Original von „Stolz und Vorurteil“ kann man bei Wikisource online lesen.

Lehrreiche Comics – nicht nur was für Kinder


Cover von "Geschichten aus Naumburg" von Johannes Saurer und Ulrike Albers

„Geschichten aus Naumburg“ von Johannes Saurer und Ulrike Albers

Sie sind knuffig, sie sind witzig, sie vermitteln unwahrscheinlich viel Wissen – die Rede ist von der Comicreihe von Johannes Saurer und Ulrike Albers, die sich mit historischen Stätten wie der Wartburg oder der Neuenburg befassen oder auch mit Städten wie Naumburg oder Regionen wie dem Romantischen Rhein.

In Eigenregie und ohne Verlag im Hintergrund erstellt das kreative Duo Saurer / Albers seit einiger Zeit die Comics, die über Museumsshops vertrieben werden, – und hat damit riesigen Erfolg. Auf jeden Fall zurecht, wird man feststellen, sobald man eines der Hefte in Händen hält. 28 Seiten im Softcover, hochwertiges Papier und strahlende Bilder locken sofort zum Hineinschmökern. Und hat man erst einmal die erste Seite gelesen, möchte man die Hefte gar nicht mehr weglegen. Weiterlesen

Da kam ein Stöckchen geflogen


Mir wurde gestern so mir nichts dir nicht von booksandmore81 ein Stöckchen zugeworfen. Gefangen hab ich’s trotz der Überraschung, wusste dann aber erst einmal nicht, worum’s da geht. Also hab ich erst einmal nachgeforscht, was man mir da angetragen hat, und bin im Blog von Stefan Waidele auf eine ziemlich umfassende Erklärung gestoßen.

Fragen soll ich nun beantworten, und zwar ganz schön viele. Aber das will ich gerne tun. Weiterlesen

Gerade erschienen: Bücher zur Erstkommunion und Konfirmation


Heute sind sie angekommen: die Belege meiner neuesten Geschenkbücher, die ich für den GROH Verlag verfasst habe. Es handelt sich um die beiden Titel „Zur Kommunion wünsch ich dir …“ und „Zur Konfirmation wünsch ich dir …“.

Zur Kommunion wünsch ich dir Zur Konfirmation wünsch ich dir

Auf 48 Seiten finden sich in beiden Büchern jeweils passend zum festlichen Anlass Segenswünsche, Gebete, Bibelzitate, Gedichte, Besinnungstexte und natürlich auch viel Platz für die Eintragungen des Kindes bzw. Jugendlichen und seiner Familie und Freunde und zum Einkleben von Fotos.

Wer hat Lust, im eigenen Blog / auf der eigenen Website, bei Google+, Facebook oder bei Lovelybooks oder einem ähnlichen Portal eine Rezension zu einem der Bücher zu schreiben? Ich gebe an Interessierte zwei Rezensionsexemplare ab. Schickt mir einfach bis zum 15.12.2013 eine Mail.

Natürlich sind auch Kommentare hier herzlich willkommen.

Die Weihnachtsgeschichte …


Josef, sag ihnen, wir kaufen nichts… einmal ganz anders: In „Josef, sag ihnen, wir kaufen nichts“ wird sie von Udo Lindenberg erzählt. Die Evangelisten Matthäus und Lukas würden sich sehr wundern, welcher Sprachstil da in die biblische Erzählung Einzug gehalten hat.

„Also, Josef, alter Junge, ich bin der Engel des Herrn und die Sache mit deiner Braut geht in Ordnung. Das war kein Hausfreund, sondern der Heilige Geist persönlich, und der Sohn, der da rauskommt, ist tierisch wichtig, damit das Volk und überhaupt die Welt endlich mal von den ganzen Sünden erlöst wird. Das muss ja auch mal sein – also heirate die Maria und nennt das Kind Jesus. Alles klar? Okay, tschüss.“

So wird Josef überzeugt, die schwangere Maria nicht einfach sitzen zu lassen. Während sich Josef dann „den Arsch abrennt“ um in Bethlehem eine Unterkunft zu bekommen, beschweren sich die Hirten über das Wetter: „Scheißkalt ist das heute“. Aber zum Schluss freuen sich alle über die Geburt Jesu und es gibt „eine Riesenstimmung in dem Stall.“

Neben der Weihnachtsgeschichte von Udo Lindenberg finden sich noch viele weitere kurze Geschichten, Gedichte und Sprüche in dem kleinen Büchlein, die sich rund um das Weihnachtsfest drehen. Andrea Schomburg berichtet von den Mühen der Weihnachtsfrau, die alles dafür tut, dass ihr Mann die Geschenke auch pünktlich und an die richtige Adresse liefert. Und Judith Pinnow sinniert darüber, warum man Weihnachtsgeschenke immer erst in letzter Minute kauft.

Das amüsante Büchlein, das im Coppenrath Verlag erschienen ist, passt prima in jeden Nikolausstiefel oder unter den Weihnachtsbaum. In der gleichen Buchreihe sind außerdem erhältlich „Maria, Halbpension war aus“ und „Josef, es ist ein Mädchen!“

Da bleibt nur noch zu wünschen, dass es keinem ergeht wie Joachim Ringelnatz anmerkt:

„Die besinnlichen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr haben schon manchen um die Besinnung gebracht.“

Grimm’s Märchen einmal ganz anders


Wer kennt sie nicht? Der kleine Bär und der kleine Tiger sind zusammen mit der Tigerente wohl die bekanntesten von Janosch geschaffenen Figuren. Bei Groß und Klein beliebt dürfen sie in keinem Kinderzimmer fehlen.

Cover zu "Janosch erzählt Grimm's Märchen"Janosch, der 1931 in Polen geboren wurde, heißt mit bürgerlichem Namen Horst Eckert. Er ist einer der bekanntesten Kinderbuchautoren und -illustratoren und mit seinem Buch „Oh, wie schön ist Panama“ berühmt geworden. Dabei dreht sich bei ihm längst nicht alle um die Figuren, die in diesem und weiteren Büchern die Hauptrolle spielen. Über 100 Bücher hat er geschrieben, die in mehr als zwei Dutzend Sprachen übersetzt wurden. Eines davon trägt den Titel „Janosch erzählt Grimm’s Märchen“. Weiterlesen

Aktion „Lesestart“ in München


Logo der Münchner StadtbibliothekenVor kurzem hatte ich bereits über die Aktion „Lesestart“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Stiftung Lesen berichtet. In München findet heute in der Stadtbibliothek Am Gasteig der bayerische Auftakt der zweiten Phase der Aktion statt. Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren bekommen dort heute ein Leseset mit einem Bilderbuch und Informationsmaterial für Eltern geschenkt. Die Münchner Stadtbibliothek ergänzt das Leseset mit eigenen Tipps zum mehrsprachigen Vorlesen und einem Malbuch, das zum Vorlesen und Weitermalen inspiriert. Ein Besuch der Bibliothek lohnt sich heute also auf jeden Fall.

Neben der Abgabe der Lesesets finden heute am Gasteig eine Reihe von Veranstaltungen für Kinder ab 3 Jahren statt und die Eltern erhalten Informationsmöglichkeiten zum Thema Leseförderung. Darüber hinaus lädt die Münchner Stadtbibliothek schon heute ein zu einem kostenlosen Aktionsprogramm im Januar, das sich an Eltern, Tageseltern und Kindertagesstätten richtet und ganz unter dem Thema der Leseförderung steht.

 

„Lesestart“ – eine tolle Aktion zur Leseförderung


Logo der Aktion "Lesestart"

© BMBF /Stiftung Lesen

Kinder, die mit Büchern aufwachsen, lernen besser lesen. Wer gut lesen kann, hat bessere Bildungschancen von Anfang an. Deshalb setzt das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit seiner Aktion „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“ schon sehr frühzeitig an. In Zusammenarbeit mit der Stiftung Lesen werden Eltern angesprochen, wenn deren Kinder ein, drei und sechs Jahre alt werden. Im Zeitraum von 2011 bis 2019 wurden und werden jedes Jahr Lesestart-Pakete an Kinder im entsprechenden Alter verschenkt. Die Eltern erhalten zusätzliche Informationen zum Vorlesen und gemeinsamen Lesen und allgemein zu Sprach- und Leseförderung. Weiterlesen