Den Märchen auf der Spur – Teil 1: Die Bremer Stadtmusikanten


Märchen verlieren nie ihren Reiz – das zeigen nicht zuletzt die Filme, die in diesem und den letzten Jahren Besucher in die Kinos gelockt haben. Dabei zielten die Filme keineswegs nur auf ein Publikum an Kindern und Jugendlichen ab. Wen man auch fragt, zwei oder drei Märchen – meist aus der Sammlung der Brüder Grimm – kennt jeder, egal ob Kind oder Erwachsener. Was den meisten Märchen – mit wenigen Ausnahmen – gemein ist: Sie enthalten keine Angaben über Ort und Zeit des Geschehens. Doch das hält Märchenfans wie auch am Tourismus Interessierte nicht zurück, die Märchen in Deutschland zu verorten. Weiterlesen

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Abenteuer im Freibad


Maria freut sich auf jeden Freitag Nachmittag. Jeden Freitag Nachmittag besucht sie nämlich ihre Oma. Und mit Oma kann man ganz viele tolle Dinge erleben. Oma geht mit Maria in den Zoo oder macht mit ihr ein Picknick. Manchmal gehen die beiden schwimmen und ab und zu gibt es sogar einen Ausflug zum Ponyhof.

Heute ist es endlich mal wieder richtig sonnig und heiß. „Auf ins Freibad!“, ruft Oma, kaum dass Maria zur Tür hereinkommt. „Ich habe die Badesachen schon zusammengepackt.“ Maria kann ziemlich gut schwimmen. Schwimmflügel braucht sie schon lange nicht mehr. Oma nennt sie immer „Wasserratte“. Bis zum Freibad ist es gar nicht so weit. Deshalb fahren die beiden mit dem Rad. Da kann man die Sonne genießen und sich den Wind um die Nase wehen lassen.

Oma geht im Sommer sehr oft ins Freibad. Deshalb hat sie auch eine der großen Holzkabinen gemietet. Dort drin kann man sich umziehen und alles verstauen, was man beim Schwimmen nicht braucht. Außerdem hebt Oma da drin zwei bequeme Liegen und einen Sonnenschirm auf. Da kann man sich, wenn es besonders heiß ist, selbst etwas Schatten machen. Weiterlesen

Besinnliche (Vor-)Weihnachtszeit


Den folgenden Text habe ich bei der Adventsverlosung von Sindy Holmbach auf ihrem Blog booksandmore81 eingereicht und damit das Buch „Consolation“ von James Wilson gewonnen. Der Text findet sich auch auf Sindys Blog.

Besinnliche (Vor-)Weihnachtszeit

Alle Jahre wieder

So ein Stress in der Vorweihnachtszeit!

Fröhlich soll mein Herze springen

Dafür wüsste ich keinen Grund. Die Weihnachtsgänse werden auch immer teurer.

Kling, Glöckchen, klingelingeling

Das Einzige, das hier klingelt, sind die Kassen der Kaufhäuser.

Der Heiland ist geboren

Wer ist das denn? Brauchen wir den?

Ich steh‘ an deiner Krippe hier

Krippe? Grippe ist’s wohl eher. Jetzt ist der Junge schon wieder krank.

Ihr Kinderlein kommet

Weihnachtsfeier im Kindergarten – hat mir gerade noch gefehlt. Und Plätzchen soll ich auch noch mitbringen.

Morgen, Kinder, wird’s was geben

Wenn nicht bald ein Ende ist mit diesen unerfüllbaren Weihnachtswunschlisten, dann setzt es wirklich was.

Leise rieselt der Schnee

Ja, wo denn? Wird wohl doch wieder grüne Weihnachten geben.

Es kommt ein Schiff geladen

Wäre Weihnachtsurlaub auf nem Kreuzfahrtschiff nicht viel besser?

Herbei, o ihr Gläubigen

Ach ne, nicht schon wieder die, die einem für irgendwas Wohltätiges Geld aus der Tasche ziehen wollen.

Macht hoch die Tür, die Tor‘ macht weit!

Ja freilich, und die Zeugen Jehovas soll ich auch noch rein lassen. Nichts da!

O Tannenbaum, o Tannenbau

Der nadelt schon wieder, bevor wir ihn im Wohnzimmer haben.

Am Weihnachtsbaum, die Lichter brennen

Echte Kerzen? Ich will mir doch nicht die Bude abfackeln.

Stille Nacht, heilige Nacht!

Von wegen still – die Nachbarn streiten schon wieder, dass man es bis zu uns hört.

Lasst uns froh und munter sein

Schön wär’s. Großvater pennt und das Mädel will lieber nen Horrorfilm sehen.

Fröhliche Weihnacht überall!

Rikos erster Winter


Brrr, ist das aber kalt! Riko streckt seine kleine Schnauze unter seinem buschigen Schwanz hervor. Gleich wird es ihm noch ein wenig kälter. Der Wind pfeift durch eine kleine Lücke in seinem Kobel.

Es ist Rikos erster Winter. Wie alle Eichhörnchen hatte Riko ganz deutlich gespürt, als der Herbst und der Winter nahten, und hatte alle Ritzen seines Kobels mit kleinen Ästchen und trockenem Gras verstopft. Aber irgendwie ist da nun doch ein kleines Loch in seinem Bau.

Riko wundert sich, warum er überhaupt wach ist. Eigentlich wollte er doch Winterruhe halten. Da knurrt plötzlich etwas ganz laut. Riko zuckt zusammen und späht vorsichtig durch die Lücke in seinem Kobel nach draußen. Da ist nichts. Aber nur Sekunden später hört Riko das Knurren wieder. Seltsam, das klingt fast so, als käme das Knurren direkt hier aus seinem Bau. Da spürt Riko, wie sich sein Magen zusammenzieht. Oh! Er hat wohl Hunger. Und zwar nicht gerade wenig!

Vorsichtig klettert Riko aus seinem Kobel und springt nach unten. Die Welt sieht plötzlich so ganz anders aus. Alles ist weiß. Das ist gar nicht gut. Auf dem Boden kann jeder Riko sofort erkennen. Doch trotzdem muss Riko jetzt hier unten herumlaufen. Er muss nämlich dringend Futter suchen. Weiterlesen

Juno und Juko


Vorsichtig steckt das kleine Fischlein die Nase aus der Asthöhle hervor. Hui, hier ist aber viel los! Das Diskus-Fischmädchen ist gerade erst aus dem Ei geschlüpft und noch ganz klein. Bei dem Trubel im Wasser wird ihr ganz schwindelig.

Hinter ihr rührt sich etwas. „Hallo, du“, ruft es, als das Fischmädchen sich umdreht. „Hilf mir doch mal!“ Mitten in dem Nest mit Fischeiern bewegt sich etwas. Da funkelt etwas Blaues heraus. Vorsichtig schwimmt das Fischmädchen näher heran. „Ich hänge fest. Zieh doch mal!“ Ein kleiner blauer Diskus versucht sich gerade vom Rest seines Fischeis zu befreien. Das Fischmädchen packt ihn vorsichtig mit dem kleinen Maul an einer Flosse und zieht. Hauruck! Plötzlich purzeln die beiden Fischlein nach hinten. Der blaue Diskus ist aus dem Ei befreit. Weiterlesen

Wo bleibt der Winter?


Seit Tagen steht Johannes am Morgen ganz freiwillig auf. Kaum dass seine Mutter ihn weckt, springt er schon aus dem Bett. „Zieh dir wenigstens Hausschuhe an“, ermahnt Mama ihn jedes Mal. Doch Johannes hat es eilig. Sofort springt er zum Fenster und schiebt den Vorhang zur Seite. Doch bis jetzt war er jeden Tag enttäuscht worden: Draußen war keine einzige Schneeflocke zu sehen.

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Das Model ohne Gucci – oder: Die Prinzessin auf der Erbse


Es war einmal ein reicher junger Mann, der wollte unbedingt ein Model heiraten. Aber das sollte ein wirkliches Topmodel sein, das nicht nur gut aussah, sondern auch immer genau wusste, welche Designer-Artikel echt und welche nachgeahmt waren.

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Papas Computer


Vorsichtig schielt Tanja um die Ecke ins Wohnzimmer. Papa ist gerade von der Arbeit nach Hause gekommen. Er sitzt gemütlich auf dem Sofa und trinkt mit Mama Kaffee. Er scheint ganz ruhig zu sein. Weiterlesen

So klein in der großen Welt


„Mama, warum klettert Fips nicht auf den Tisch? Er kann das doch!“, erkundigt sich Jan. Dabei guckt er verwirrt der kleinen Maus hinterher, die auf dem Boden herumschnuppert.

„Fips mag sich sicher nur anstrengen, wenn er dafür auch eine Belohnung bekommt“, erklärt Mama. Doch Jan schüttelt sofort den Kopf. „Ich habe ihm doch ein Stück Banane hier rauf gelegt. Sonst ist er ganz verrückt nach Banane.“ Weiterlesen

Auf dem Rummelplatz


„Ich will Karussell fahren und beim „Hau den Lukas“ zugucken und in die Geisterbahn und Zuckerwatte will ich auch!“ Tina hüpft aufgeregt in ihrem Sitz auf und ab. Sie ist mit ihren Eltern unterwegs zum Rummelplatz. Heute ist Kindertag. Da gibt es günstige Fahrpreise. Das ist prima, denn Tina will so viel erleben. Weiterlesen