Da kam ein Stöckchen geflogen


Mir wurde gestern so mir nichts dir nicht von booksandmore81 ein Stöckchen zugeworfen. Gefangen hab ich’s trotz der Überraschung, wusste dann aber erst einmal nicht, worum’s da geht. Also hab ich erst einmal nachgeforscht, was man mir da angetragen hat, und bin im Blog von Stefan Waidele auf eine ziemlich umfassende Erklärung gestoßen.

Fragen soll ich nun beantworten, und zwar ganz schön viele. Aber das will ich gerne tun.

Welches Buch liest du momentan?

Kurz und knapp: Es handelt sich um „Die neue 3-Minuten-Bibel“ von Werner Tiki Küstenmacher.

Warum liest du das Buch? Was magst du daran?

Cover zu "Die neue 3-Minuten-Bibel"

ISBN 978-3-629-13008-2
Pattloch, 2013
14,99 EUR

Ich habe dieses Buch zu Weihnachten geschenkt bekommen. Da Zeit bei mir in den letzten Wochen wirklich ziemliche Mangelware war, hat mich allein der Titel schon dazu angeregt, genau dieses Buch in der stressigen Zeit zur Hand zu nehmen. – Und dann reichen einem die drei Minuten, die der Titel verspricht, eigentlich gar nicht. Das ist nicht deshalb so, weil das Buch etwas versprechen würde, das es nciht halten kann. Ganz im Gegenteil: Die Kapitel sind wirklich so angelegt, dass man sie in drei Minuten locker lesen kann. Nun dann schließt da an das eine Kapitel gleich ein weiteres … und dann noch eines. Und statt das Buch nach drei Minuten aus der Hand zu legen, möchte man eigentlich gleich weiterschmökern.

Für den Weg zur Arbeit ist es auf jeden Fall gut geeignet, wenn man öffentliche Verkehrsmittel nutzt. Je nach Fahrzeit kann man sich da locker durch zwei, drei Kapitel lesen.

Zum Inhalt? Der Titel verspricht es, der Inhalt hält es: Es geht um die Bibel. Der evangelische Theologe Werner Tiki Küstenmacher greift einzelne biblische Textstücke und Erzählungen auf und bringt diese in kurzen, manchmal provokanten, aber immer sehr kurzweiligen Worten in Bezug zu unserem Alltag. Ich kann nur sagen: Sehr empfehlenswert!

Wurde dir als Kind vorgelesen? Kannst du dich an die Geschichten erinnern?

Ja, ich hatte das Glück, dass meine Eltern sehr gerne lesen und das durch regelmäßiges Vorlesen auch bei uns Kindern gefördert haben. Meine Oma hat Geschichten immer erzählt. Es waren oft die Grimm’schen Märchen, häufig aber auch selbst erdachte Varianten, mit Prinzen, Prinzessinnen, Rittern und Ungeheuern. Meine Eltern haben aus der Vielzahl an Kinderbüchern vorgelesen, die bei uns in den Regalen standen. In meiner Vorschulzeit liebte ich da besonders ein Buch mit Geschichten aus der Zwergenwelt (in irgendeinem Karton auf dem Dachboden ist das sicher noch zu finden).

Gibt es einen Protagonisten oder eine Protagonistin, in den/ die du mal regelrecht verliebt warst?

Diese „Ehre“ dürfen sich zwei Helden aus meiner Jugendzeit teilen: Winnetou und Old Shatterhand. (Die gibt es ja fast nur im Doppelpack. ;-)) Ich habe die Romane von Karl May verschlungen – fand sie immer wesentlich besser als die Verfilmungen – und wäre am liebsten zu Winnetou ins Pueblo oder mit Kara Ben Nemsi (=Old Shatterhand) ins Nomandezelt gezogen.

In welchem Buch würdest du gerne leben?

Cover zu "Lost in Austen"

NewKSM 2009
itv Global Entertainment

Ich lebe ganz gern in der Realität. Allerdings gibt es viele Bücher, in die ich kurzfristig gerne mal eintauchen würde. Ich fand es da vor einiger Zeit ganz nett festzustellen, dass es eine Miniserie gibt, die sich genau damit – mit dem Eintauchen in die Geschehnisse eines Buches – beschäftigt, und noch dazu eines meiner liebsten Bücher, Jane Austens „Pride and Predjudice“, in den Mittelpunkt stellt. Es handelt sich um die Serie „Lost in Austen“, die ich jedem Janes Austen Fan nur ans Herz legen kann. „Pride and Predjudice“ wäre mit Sicherheit ein Buch, das ich gerne mal „von innen“ erleben würde. Die klassischen „Miss Marple“-Romane gehören auch dazu. Und als Sciene Fiction Fan wäre ich gern auch mal mitten in den Star Wars Romanen. Bei der Vielzahl, die es gibt, würde es mir aber schwer fallen, einen bestimmten auszuwählen.

Ein Lieblingssatz aus einem Buch?

Hier muss ich verneinen: Einen ausgesprochenen Lieblingssatz habe ich nicht. Es gibt Abschnitte in Büchern, die mich besonders faszinieren, aber diese kann ich nicht an einem einzelnen Satz festmachen. Ein Buch ist eben auch mehr als nur eine Ansammlung unterschiedlicher Sätze. 😉

So, nun heißt es, das Stöckchen, das ich bekommen habe, weiter zu werfen. Ich schicke es zu Ingers Blog „Göttliches und Weltliches“, den ich mit Kommentaren zu lange vernachlässigt habe, und zu Freidenkerin’s Weblog, über deren Kommentare ich mich immer sehr freue.

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3 Kommentare zu “Da kam ein Stöckchen geflogen

  1. Anlässlich eines Holocaust-Gedenktags vor etwa zwei Jahren haben drei Mitblogger/innen und ich zu einer virtuellen Lichterkette in „Bloggershausen“, also den uns bekannten WP-Blogs, aufgerufen. Niemand, wirklich niemand, schloss sich uns an. Aber die Beiträge zu anderen, ungezählten, harmlosen und unverfänglichen Heile-Welt-„Blog-Projekten“ wie Blümchen und Herzen am Montag, Türen am Mittwoch, Fensterchen am Donnerstag, Denkmäler, Herzelein, Katzen, Hunde und, und, und – die wurden fleißigst und scheinbar ungerührt weiterhin online gestellt. Als ich mich darüber fürchterlich echauffierte und die ganze Projekte-Community schriftlich ziemlich rüde bei der Sängerhalle packte, erntete ich viel Schimpf und Schande, es gibt immer noch etliche Mitblogger/innen, die mich seither meiden wie die Pest. 😉 Aus diesem Grunde stehe ich mittlerweile sogenannten „Projekten“ und auch den „Stöckchen“ äußerst kritisch gegenüber… Aber ich danke dir sehr, daß du an mich gedacht hast – und ich kommentiere wirklich gerne bei dir. 😉

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