„Lesestart“ – eine tolle Aktion zur Leseförderung


Logo der Aktion "Lesestart"

© BMBF /Stiftung Lesen

Kinder, die mit Büchern aufwachsen, lernen besser lesen. Wer gut lesen kann, hat bessere Bildungschancen von Anfang an. Deshalb setzt das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit seiner Aktion „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“ schon sehr frühzeitig an. In Zusammenarbeit mit der Stiftung Lesen werden Eltern angesprochen, wenn deren Kinder ein, drei und sechs Jahre alt werden. Im Zeitraum von 2011 bis 2019 wurden und werden jedes Jahr Lesestart-Pakete an Kinder im entsprechenden Alter verschenkt. Die Eltern erhalten zusätzliche Informationen zum Vorlesen und gemeinsamen Lesen und allgemein zu Sprach- und Leseförderung.

Eltern lesen ihren Kindern vor

© Stiftung Lesen / Oliver Rüther

Und so werden die Lesestart-Pakete verteilt: Von 2011 bis 2013 bekommen Eltern mit einjährigen Kindern das erste Set in der Kinderarztpraxis im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung. Von 2013 bis 2015 gibt es ein weiteres Set in Bibliotheken, wenn die Kinder drei Jahre alt sind. Auf das dritte Lesestart-Set können sich ab 2016 alle Schulanfängerinnen und Schulanfänger freuen.

Auf der Seite www.lesestart.de kann man einen Blick sowohl in die Bücher als auch in die begleitenden Materialien werfen. Die Begleitmaterialien stehen als PDF-Download zur Verfügung, die Bücher können online komplett durchgeblättert und so auch von Eltern genutzt werden, die das Lesestart-Paket eventuell nicht erhalten haben.

Außerdem kann man sich auf der Website auch über die Veranstaltungen informieren, die im Zusammenhang mit Aktion u.a. in Bibliotheken im gesamten Bundesgebiet angeboten werden.

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3 Kommentare zu “„Lesestart“ – eine tolle Aktion zur Leseförderung

    • So fehl am Platz ist das gar nicht, wenn man sich mal ansieht, was in dem Paket für Kleinkinder drin ist. Da handelt es sich nämlich um ein Pappbilderbuch mit einzelnen Bildern und dem jeweiligen Wort darunter. Für die Kinder geht es drum, einfach Bilder anzusehen und zu merken, dass Bücher Spaß machen. Die Eltern bekommen Tipps, wie man spielerisch mit Sprache umgeht (z.B. mithilfe von Kinderversen und Reimen), so dass die Kinder Spaß daran haben, das Buch anzusehen und die Bilder, die sie sehen, zu versprachlichen. Zu bedenken ist auch, dass es die Pakete in verschiedenen Sprachen gibt, so dass auch fremdsprachige Eltern dazu angeleitet werden, die deutschen Wörter mit den Kindern spielerisch einzuüben – ganz von Anfang an.

  1. Pingback: Aktion “Lesestart” in München | TextspielNet

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